Unterstützer

Cem Özdemir, Bundesvorsitzender BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (und ausgebildeter Erzieher)Gerne unterstütze ich den Tag der Kinderbetreuung – als Vater ebenso wie als gelernter Erzieher und Politiker.

Es ist nicht die Aufgabe der Politik, Lebensentwürfe zu beurteilen oder Eltern vorzuschreiben, wie sie ihre Kinder zu erziehen haben – es ist vielmehr die Aufgabe der Politik, Freiheiten zu schaffen und für die gewünschte Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu sorgen. Hier gibt es einen großen gesellschaftlichen Konsens.

Deshalb braucht es angesichts begrenzter Mittel auch den Mut zu Prioritäten. Diese sehe ich im Ausbau einer hochwertigen Kinderbetreuung und in einer angemessenen Bezahlung der Erzieherinnen und Erzieher. Es muss unser Ziel sein, dass alle Kinder neugierig und schulreif sind, wenn sie das erste Mal ein Klassenzimmer betreten. Dafür braucht es fürsorgliche Eltern ebenso wie gute Kitas mit motivierten Erzieherinnen und Erziehern, deren wichtige Tätigkeit auch gesellschaftlich anerkannt und unterstützt wird.

Eines ist jedenfalls klar: Die Debatte um Rabenmütter oder Heimchen am Herd gehört schleunigst ins Geschichtsbuch.

Cem Özdemir, Bundesvorsitzender BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Mitglied des Deutschen Bundestages und ausgebildeter Erzieher


Prof. Dr. Rita Süssmuth, CDU-Politikerin, Ex-Familienministerin und Bundestagspräsidentin a. D.
In den anhaltenden Diskussionen um Kinderbetreuung kommt ein Aspekt häufig viel zu kurz: Die Leistung all der Kinderbetreuer, die ihren Teil dazu beitragen, dass Vereinbarkeit von Familie und Beruf im Alltag auch gelingen kann.

Ich will den Tag der Kinderbetreuung nutzen und Ihnen allen Danke sagen für Ihr Engagement, das Sie unter oft schwierigen Rahmenbedingungen Tag für Tag einbringen!

Gleichzeitig wünsche ich mir, dass diese Rahmenbedingungen nachhaltig verbessert werden: Neben dem flächendeckenden Ausbau der Einrichtungen gilt es auch, die Qualität der Kinderbetreuung weiter zu verbessern und eine angemessene Bezahlung der Kinderbetreuer sicherzustellen. Hier besteht weiterhin Handlungsbedarf.

Prof. Dr. Rita Süssmuth, CDU-Politikerin, Ex-Familienministerin und Bundestagspräsidentin a. D.


Manuela Schwesig, stellv. Vorsitzende der SPD

Den Tag der Kinderbetreuung nehme ich gern zum Anlass, allen Erzieherinnen und Erziehern, Kinderpflegerinnen und -pflegern sowie allen Tagesmüttern für ihr tägliches Engagement und ihre gesellschaftlich so wichtige Arbeit herzlich zu danken.

Die Anforderungen an den Beruf der Erzieherinnen und Erzieher steigt. Es geht schon lange nicht mehr allein um eine liebevolle Betreuung. Kitas sind Bildungsstätten, wo die Kinder frühe Bildung erfahren. Die Erzieherinnen und Erzieher sind dabei ganz zentrale Bezugspersonen nicht nur für die Kinder, sondern auch für deren Eltern. Auch für mich als Mutter ist die Kita-Erzieherin meines Sohnes eine wichtige Ansprechpartnerin auf Augenhöhe.

Erzieherinnen und Erzieher tragen eine große Verantwortung. Ihr Beruf verdient mehr Wertschätzung – sowohl gesellschaftlich als auch finanziell. Ein Dankeschön am Tag der Kinderbetreuung reicht deshalb nicht aus. Bei der wichtigen Diskussion um die Anzahl der Kitaplätze dürfen wir nicht die Qualität der Kinderbetreuung aus den Augen verlieren. Wir brauchen bessere Rahmenbedingungen für den ErzieherInnen-Beruf. Dazu gehören eine bessere Entlohnung ebenso wie gute Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten.

Gute Erzieherinnen und Erzieher sind wichtig für unserer Kinder. Ich werde mich deshalb auch in Zukunft für gute Arbeitsbedingungen in qualitativ hochwertigen Kitas einsetzen.

Manuela Schwesig, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und stellv. Vorsitzende der SPD


Caren Marks, Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Ich unterstütze den Tag der Kinderbetreuung, weil er die Erzieherinnen und Erzieher, Tagesmütter und –väter sowie Kinderpflegerinnen und Kinderpfleger in den Mittelpunkt stellt. Denn sie haben es verdient, dass wir ihnen „Danke“ sagen für ihre wertvolle Arbeit. Kinder haben besondere Bedürfnisse, sie brauchen viel Geborgenheit, gute Förderung und Spaß durch spielerische Angebote.

Der Tag der Kinderbetreuung erinnert auch daran, wie gesellschaftspolitisch wichtig die Arbeit der in der Kindertagesbetreuung Tätigen ist. Hier wird ein zentraler Grundstein gelegt für das weitere Leben. Durch frühe Förderung können Benachteiligungen von Kindern ausgeglichen und somit mehr Chancengleichheit von Anfang an erreicht werden. Die Anforderungen der pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in den letzten Jahren klar gestiegen. Die Bezahlung hinkt aber hinterher. Hier geht es um wichtige Berufe mit einer hohen gesellschaftlichen Bedeutung. Deshalb fordere ich, die Arbeit der Menschen in der frühkindlichen Bildung und Betreuung aufzuwerten und besser zu entlohnen.

Caren Marks, SPD-MdB und Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend


Ute Schäfer, Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen
Ich freue mich über das Engagement für die in der Kindertagesbetreuung tätigen Personen und begrüße die Wertschätzung, die mit dem Tag der Kinderbetreuung sichtbar wird. Die wichtige Bildungs-, Betreuungs- und Erziehungsarbeit von Erzieherinnen und Erziehern, Kinderpflegerinnen und Kinderpflegern, Tagespflegepersonen und allen anderen pädagogischen Kräften in der Kindertagesbetreuung legt neben der Familie das Fundament für eine gelingende Biografie und verdient daher große Anerkennung.

Der Tag der Kinderbetreuung ist eine gute Gelegenheit, auf diese außerordentlich wichtige und anspruchsvolle Arbeit aller in der Kindertagesbetreuung tätigen Menschen aufmerksam zu machen, denn ihr Beitrag ist von enormer Bedeutung für alle Kinder, für ihre Familien, aber auch für die gesamte Gesellschaft.

Ute Schäfer, ehem. Ministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen


Miriam Gruß, familienpolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion und Generalsekretärin der FDP Bayern
Als berufstätige Mutter bin ich auf eine verlässliche Kinderbetreuung angewiesen und schätze die engagierte Arbeit der Erzieherinnen und Erzieher sehr. Als Familienpolitikerin ist es mein Ziel, allen Familien die Infrastruktur zur Verfügung zu stellen, die ihnen eine Vereinbarkeit von Familie und Beruf möglich macht.

In Deutschland haben wir in den letzten Jahren mit Nachdruck am qualitativen und quantitativen Krippenausbau gearbeitet – wir haben geklotzt, nicht gekleckert. Die Situation ist zwar noch nicht flächendeckend befriedigend, aber wir sind auf einem guten Weg.

Welche Betreuungsform Familien aber letztlich für ihre Kinder wählen, muss ganz allein ihnen überlassen bleiben. Jedes Modell hat seine Daseinsberechtigung und es steht niemandem zu, das eine oder andere zu verurteilen.

Miriam Gruß, ehem. Generalsekretärin der FDP Bayern und familienpolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion


Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Stv. Generalsekretärin der CSU

Als Mutter von drei kleinen Kindern unterstütze ich sehr gerne den Tag der Kinderbetreuung, der ein Dankeschön sagt an alle, die die Kinder anderer betreuen: An Erzieherinnen und Erzieher, Tagesmütter und Tagesväter, aber auch an Großeltern, Tanten, Onkel, Babysitter und Au-Pairs. Im hektischen Alltag, zum Beispiel beim Hinbringen und Abholen der Kinder, geht ein solcher Dank leider häufig unter.

Genauso wie die Familienarbeit von Müttern und Vätern wird die Leistung von Erzieherinnen und Erziehern, Tagesmüttern und –vätern noch immer viel zu wenig wertgeschätzt. Daher ist es sehr wichtig, zumindest an einem Tag inne zu halten und einfach „Danke!“ zu sagen für die großartige Leistung, die all jene tagtäglich vollbringen.

Ein Ziel unserer Familienpolitik ist es, die teilweise noch schwierigen Rahmenbedingungen der professionellen Betreuerinnen und Betreuer zu verbessern. Mit sehr viel Geld unterstützt der Bund daher nicht nur den Ausbau der Kinderbetreuungsplätze, er macht sich auch für eine angemessene Bezahlung der vielen Helferinnen und Helfer sowie die Verbesserung des Betreuungsschlüssels stark.

Wir unterstützen ausdrücklich alle Betreuungsformen und legen die Entscheidung darüber, welche die optimale für das jeweilige Kind ist, in die Hände derjenigen, die das am besten beurteilen können – nämlich in die Hände der Eltern.

Dorothee Bär, Staatssekretärin beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur und ehem. Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für Familie, Senioren, Frauen und Jugend


Thomas Sattelberger, Vorstand Personal der Deutschen Telekom AG
Unterstützung bei der Kinderbetreuung ist für die Deutsche Telekom AG ein zentraler Eckpfeiler der Personalpolitik.

Mit dem Ausbau unserer betrieblichen Betreuungsplätze auf über 550 in Deutschland sowie durch Notfallbetreuung und kluge Arbeitszeit- und Auszeitmodelle, bieten wir unseren Beschäftigten nicht nur eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie, sondern erhöhen auch unsere Arbeitgeberattraktivität und übernehmen als Unternehmen soziale Verantwortung.

Der Aktionstag trägt dazu bei, das Bewusstsein für die wichtige Rolle der Kinderbetreuung in unserer Gesellschaft zu schärfen.

Thomas Sattelberger, ehem. Vorstandsmitglied Deutsche Telekom AG, Personal und Arbeitsdirektor

 


Lisa Ortgies, Moderatorin und Buchautorin
Ich unterstütze den Tag der Kinderbetreuung, weil er über die Diskussion um das Betreuungsgeld hinaus die langfristige Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf zum Ziel hat. Dazu gehört neben den Forderungen nach Ausbau der U3-Betreuung und angemessener Bezahlung der Kinderbetreuer aus meiner Sicht auch ein emanzipiertes Familienbild.

Viel zu oft sind es noch ausschließlich die Mütter, die Kindererziehung und Beruf im Alltag stemmen müssen. Ich wünsche mir daher sowohl von den Vätern als auch von Arbeitgebern Lösungen, die über die zweimonatige Elternzeit und unflexible Teilzeitmodelle hinausgeht.

In einem bin ich mir sicher: Die Sendung frauTV gäbe es bestimmt – aber nicht mit mir, wenn ich mich nicht immer auf engagierte und kompetente ErzieherInnen hätte verlassen können!

Lisa Ortgies, Moderatorin (frauTV) und Buchautorin (Heimspiel – Plädoyer für die emanzipierte Familie)


Norman Heise, Vorstandsvorsitzender des Landeselternausschusses Berliner Kindertagesstätten
In der täglichen Begegnung mit den ErzieherInnen in unseren Kitas wissen wir Eltern am besten, wie wichtig uns die Personen sind, denen wir unsere Kinder anvertrauen. Leider wird dieses besondere Verhältnis im Alltag häufig zur Routine: Dank und Anerkennung kommen dabei viel zu kurz. Wir Eltern sollten den Tag der Kinderbetreuung nutzen, um den ErzieherInnen einmal ganz bewusst Danke zu sagen, und deutlich machen, welchen Stellwert ihre Arbeit für uns und noch mehr für unsere Kinder hat.

Die gesellschaftliche Anerkennung für diese Berufsgruppe steht in keinem Verhältnis zu der hervorragenden Leistung der ErzieherInnen. Zu viele Menschen sind der Meinung, dass Kinderbetreuung nur das einfache „aufpassen, dass nichts passiert“ sei. Dabei wird oft vergessen, dass die Kita der erste wichtige Baustein eines gesamtheitlichen Bildungskonzepts ist.

Mit dem Berliner Bildungsprogramm, dem Sprachlerntagebuch und einer großen Vielfalt von Konzepten ist auch der Anspruch für die ErzieherInnen gewachsen. Sie müssen Beobachten und Dokumentieren, Anleiten und Begleiten, Planen und Gestalten, Kompetenzen und Bildung vermitteln, sowie Übergänge und Inklusion ermöglichen. Sie müssen in einem Netzwerk aus Eltern, KollegInnen, LehrerInnen, Fachleuten und anderen Prozessbeteiligten interagieren. Dabei sollen sie stets freundlich, gut gelaunt und gesprächsbereit sein.

Ein Ehrentag für diese Menschen ist längst überfällig. Meiner Meinung nach müsste jeder Tag ein Tag der Kinderbetreuung sein!

Norman Heise, Sprecher der Bundeselternvertretung der Kinder in Kitas und Kindertagespflege


Henrike von Platen, Präsidentin BPW Germany

Kinder dürfen nicht mehr dazu führen, dass Frauen schlechtere Einkommenschancen haben. Der Kita-Ausbau ist die Grundlage für die bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Und davon profitieren nicht nur Eltern: Eine gute Infrastruktur im Erziehungsbereich stärkt nachhaltig die Wirtschaft und bildet die Basis für Chancengleichheit von Männern und Frauen im Beruf.

Trotz Ihrer hohen Verantwortung werden Erzieher und Erzieherinnen im Vergleich zu gleichwertigen Berufen schlecht bezahlt. Eine gesellschaftliche und  monetäre Aufwertung sowie die stärkere Durchmischung dieser Berufsgruppe, in der überwiegend Frauen arbeiten, ist deshalb ein wichtiges Anliegen des BPW Germany.

Henrike von Platen, Präsidentin BPW Germany


Wolfgang Trepper, Kabarettist

Kinder sind unsere Zukunft. Wir haben die Verpflichtung, alles dafür zu tun, dass es den Kindern gut geht. Wir müssen es schaffen, dass wir Kindern gute Bildung ermöglichen – und die beginnt bereits vor der Schule. Ich finde es skandalös, wenn hier am Geld gespart wird. Umso glücklicher war ich, als ich vom Tag der Kinderbetreuung hörte. Mein Dank gilt allen, die sich hier engagieren.

Kinder sind mir eine Herzensangelegenheit. Seit vielen Jahren unterstütze ich einen Kindergarten in Duisburg-Wanheimerort dadurch, dass ich am Ende meiner Vorstellungen oft die ‘rote Handtasche’ rumgehen lasse. Ein bisschen stolz bin ich schon darauf, dass so bereits über 20.000 Euro zusammen gekommen sind. Damit sind Teile des Außengeländes saniert worden. Endlich können die Kleinen hier wieder unbefangen spielen. Von den Spenden sind auch Spielgeräte angeschafft worden. Schön ist es zu sehen, dass das Geld hier ungefiltert sinnvoll eingesetzt wird.

Aber was nützen das schönste Außengelände und die besten Spielgeräte, wenn die Kinder nicht entsprechend betreut werden? Gar nichts! Deshalb: Ganz lieben Dank an alle Betreuerinnen und Betreuer!

Wolfgang Trepper, Kabarettist


Bärbel Bas, SPD-Bundestagsabgeordnete

Viele ErzieherInnen, KinderpflegerInnen oder auch Tagesmütter und -väter kümmern sich jeden Tag mit viel Herzblut um unsere Zukunft. Dieses wichtige Engagement für unsere Kinder verdient Dank und Anerkennung.

In Deutschland haben immer noch zu viele Menschen Vorbehalte gegen außerfamiliäre Betreuung und deshalb ist unser Land bei der Quote der berufstätigen Mütter eines der Schlusslichter in Europa. Wir als SPD stehen für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, wir wollen den Familien echte Wahlfreiheit geben. Deshalb hat die SPD-Bundestagsfraktion den Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz ab 2013 durchgesetzt, deshalb arbeiten wir mit Hochdruck am Kita-Ausbau und deshalb unterstütze ich als SPD-Bundestagsabgeordnete gerne den Tag der Kinderbetreuung. Wir müssen außerfamiliäre Kinderbetreuung stärker ins Licht der Öffentlichkeit rücken und das macht dieser Aktionstag. Und als Duisburger Abgeordnete freue ich mich natürlich auch, dass die Initiatoren des Tag der Kinderbetreuung aus meinem Wahlkreis kommen.

Ich hoffe sehr, dass der Tag der Kinderbetreuung zu einer festen Institution wird und sich schon sehr bald zum Beispiel Kitas mit einem Tag der offenen Tür beteiligen. Kinder sind unsere Zukunft und der Tag der Kinderbetreuung verdient unsere Unterstützung.

Bärbel Bas, SPD-Bundestagsabgeordnete


Nadine Schön, CDU-Bundestagsabgeordnete
Was junge Familien heute dringend brauchen sind gute, flexible und bezahlbare Betreuungsplätze für ihre Kleinen. Denn nur wenn ich mein Kind in guten Händen weiß, kann ich beruhigt arbeiten gehen. Deshalb sind Betreuungsplätze in Kitas und bei Tagesmüttern und -vätern für eine verbesserte Vereinbarkeit von Familie und Beruf unabdingbar.

In Deutschland hat sich in den letzten Jahren durch massive Anstrengungen von Bund, Ländern und Kommunen einiges getan. Noch aber haben wir unser Ziel, qualitativ hochwertige Kita-Plätze in ausreichender Anzahl zur Verfügung zu stellen, nicht erreicht.

Ich werde mich deshalb weiter dafür einsetzen, dass das Angebot einer flexiblen Kinderbetreuung erweitert und verbessert wird.

Nadine Schön, CDU-Bundestagsabgeordnete


Andrea Asch, B‘90/Die Grünen-Landtagsabgeordnete in NRW
Ich unterstütze den Tag der Kinderbetreuung aus Respekt vor den Betreuerinnen und Betreuern und ihrer Arbeit – und auch, weil mir ihre Bedeutung sehr bewusst ist. Unsere moderne, vielfältige Gesellschaft ist angewiesen auf gut ausfinanzierte und qualitativ hochwertige Kindertagesbetreuung. Sie ist die tragende Säule dieser Gesellschaft.

Und zwar aus zwei Gründen: Erstens ist sie die Basis für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Streckenweise ermöglicht Kindertagesbetreuung ein Familienleben überhaupt erst – gerade wenn junge Menschen sich Kinder wünschen, sich gleichzeitig aber nicht ganz aus dem Berufsleben zurückziehen wollen oder dies aus finanziellen Gründen nicht können. Auf der anderen Seite bilden die ersten Lebensjahre eines Menschen und die Erfahrungen, die ein Kind in dieser Zeit macht, den Grundstein jeder Persönlichkeitsentwicklung und Bildungsbiographie.

Als Mutter von drei Kindern, die immer politisch und beruflich aktiv war, weiß ich, dass Erzieherinnen und Erzieher, Tagesmütter und Tagesväter Eltern erst ermöglichen, beruflich aktiv zu sein, ohne sich Sorgen um den Nachwuchs zu machen. Denn der ist dank qualifizierter und engagierter Menschen in besten Händen und bekommt zugleich wichtige Entwicklungs- und Bildungschancen. Den Erzieherinnen und Erziehern, den Tagesmüttern und Tagesvätern gilt deswegen mein ganzer Respekt!

Andrea Asch, B‘90/Die Grünen-Landtagsabgeordnete in NRW und stellv. Vorsitzende des Ausschusses Familie, Kinder und Jugend


Michaela Engelmeier, MdB, Sportpolitische Sprecherin der SPD Bundestagsfraktion

Gerne unterstütze ich als gelernte Erzieherin den Tag der Kinderbetreuung. Durch diesen Tag rückt die anspruchsvolle Arbeit der Erzieherinnen und Erzieher gezielt auf positiver Weise in die Öffentlichkeit.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Kindertageseinrichtungen erledigen jeden Tag einen tollen Job. Sie gewährleisten u.a., dass Beruf und Familie zu vereinbaren sind, fördern das Erlernen der deutschen Sprache und garantieren eine gute Vorbereitung auf die Schule. Vielfach gleichen sie auch familiäre Defizite aus. Deshalb muss sich die Ausbildung den heutigen Gegebenheiten angepasst und vergütet werden.

Mehr gesellschaftliche Anerkennung für den Erzieherberuf sowie eine angemessene Vergütung halte ich für wünschenswert. Gleichzeitig muss ein Betreuungsplatz für Familien bezahlbar bleiben.

Michaela Engelmeier, MdB, Sportpolitische Sprecherin der SPD Bundestagsfraktion


Kerstin Celina, familien- und sozialpolitische Sprecherin der Grünen im Bayerischen Landtag
“Drei Dinge sind uns aus dem Paradies geblieben: Die Sterne der Nacht, die Blumen des Tages und die Augen der Kinder.“ Dieser Satz des italienischen Dichters und Philosophen Dante Alghieri zeigt, welchen Stellenwert wir Kindern beimessen sollten und welcher Stellenwert natürlich auch denen gebührt, die sich um Kinder kümmern – privat wie professionell.

Was Kinder an Liebe und Förderung, an Selbstbewusstsein und Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten von denen, die sie betreuen, mitbekommen, trägt sie durch ihr ganzes Leben.

Deshalb geht mein herzlicher Dank – nicht nur am Tag der Kinderbetreuung, sondern dauerhaft – an all jene, die sich dieser Aufgabe stellen, und ich wünsche allen, die sich beruflich dazu entschieden haben, unseren Nachwuchs zu betreuen, viel mehr Anerkennung für das, was sie leisten.

Kerstin Celina, familien- und sozialpolitische Sprecherin der Grünen im Bayerischen Landtag


Michael Wäschenbach, MdL Rheinland Pfalz, Mitglied im Sozialpolitischen Ausschuss
Als Mitglied im Sozialpolitischen Ausschuss des Rheinland-Pfälzischen Landtags unterstütze ich den Tag der Kinderbetreuung. Kinder sind unsere Zukunft, es liegt in unserer Verantwortung, sie auf ihrem Weg zu begleiten. Geborgenheit, Anerkennung, Liebe und bedingungslose Annahme lassen Kinder zu aufrichtigen Menschen werden.

Eine gute Kinderbetreuung und die frühkindliche Bildung sind eine wichtige Zukunftsaufgabe für uns alle. Die große Herausforderung für Familien ist es, ihren Kinderwunsch und die beruflichen Ziele gleichzeitig verwirklichen zu können. Familien sollten die Wahl zwischen  einem Betreuungsplatz in einer Kindestageseinrichtung und der Betreuung des Kindes bei einer Tagespflegeperson haben. Dabei sind bedarfsgerechte Betreuungsangebote, gute Qualität und Trägervielfalt besonders wichtig, genauso wie eine flexible und familiennahe Betreuungsform. Die Kinderbetreuung ist die Ergänzung der elterlichen Erziehung, daher muss die Attraktivität der Betreuung und die Qualifikation der Tagespflegepersonen stetig weiterentwickelt werden.

Meine große Wertschätzung haben die Erzieherinnen und Erzieher, denn der Aufgabenbereich des Berufsfeldes hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Mit der Betreuung von schon 2-jährigen Mädchen und Jungen hat sich der Anspruch auf eine flexible Betreuung, die besonders gut auf die individuellen Bedürfnisse von Familien eingeht, verstärkt.

Michael Wäschenbach (CDU), MdL Rheinland Pfalz, Mitglied im Sozialpolitischen Ausschuss und im Petitionsausschuss


Berufsvereinigung der Kindertagespflegepersonen e. V. (BVK e.V.)
Die Berufsvereinigung der Kindertagespflegepersonen e. V. (BVK e.V.) unterstützt gerne den Tag der Kinderbetreuung. Viele engagierte Tagespflegepersonen haben sich in unserer Berufsvereinigung zusammengeschlossen, um sich gemeinsam für gute Arbeitsbedingungen in der Kindertagespflege einzusetzen. Gerade die Kindertagespflege mit ihren flexiblen Betreuungszeiten macht eine Vereinbarkeit von Familie und Beruf möglich. Wir Kindertagespflegepersonen decken häufig einen Betreuungsbedarf ab, den Einrichtungen mit festgelegten Öffnungszeiten nicht bieten.

Von Eltern wird oftmals die Anerkennung für die gute Betreuung ausgesprochen. Sie wissen die familienähnliche und sehr persönliche Form der Betreuung, Erziehung und Bildung zu schätzen.

Aber leider gibt es nach wie vor kein Berufsbild „Fachkraft in der Kindertagespflege“, fehlt es an bundeseinheitlichen Richtlinien und an einer Existenz sichernden Bezahlung durch die öffentliche Hand.

Wir begrüßen die Initiative sehr und wünschen allen Kolleginnen und Kollegen nicht nur für den „Tag der Kinderbetreuung“ viel Freude und Anerkennung in ihrer Arbeit.

Der Vorstand und Beirat der Berufsvereinigung der Kindertagespflegepersonen e. V. (BVK e.V.)


Dunja Wolff, Vorsitzende des Landesschulbeirats Berlin
Von Herzen unterstütze ich den Tag der Kinderbetreuung. Alle Kinderbetreuer erhalten dadurch eine Wertschätzung, die sie wahrlich verdient haben. Ihnen sei gedankt für ihren Einsatz und für ihre Hingabe.

Natürlich muss sich diese Wertschätzung im respektvollen Miteinander zwischen Eltern und Kinderbetreuern zeigen. Klar muss aber auch sein, dass dieser Beruf eine angemessene Bezahlung verdient und dass die Qualifizierung durch eine gute Ausbildung immer gewährleistet bleibt. Zum gesamtheitlichen Bildungskonzept gehört die Kita.

Liebe Kinderbetreuer: Sie verdienen höchste Anerkennung und Unterstützung!

Dunja Wolff, Vorsitzende des Landesschulbeirats Berlin


Dr. Wolfgang Runge, Vorsitzender der Initiative Wege zur Selbst GmbH
Der Aktionstag macht die wichtige Rolle der außerfamiliären Kinderbetreuung bei der Bewältigung aktueller gesellschaftlicher Aufgaben bewusst. Das ist gut so, das unterstütze ich.

Darüber hinaus habe ich großen Respekt vor all jenen, die den täglichen Spagat zwischen Familie und Beruf meistern. Wäre bald Weihnachten, würde ich auf meinen Wunschzettel schreiben, dass Unternehmen noch viel stärker als bisher die Rahmenbedingungen für Eltern verbesserten: Sei es durch eigene Kinderbetreuungsangebote, durch flexiblere Arbeitszeitmodelle oder zumindest durch eine stärkere Wertschätzung der Mitarbeiterleistung in dieser Doppelrolle.

Wir haben auch hier noch ein gutes Stück Weg zurückzulegen. Der Tag der Kinderbetreuung ist dabei ein wichtiger Schritt.

Dr. Wolfgang Runge, Vorsitzender der Initiative Wege zur Selbst GmbH, einem Netzwerk von 500 Personalexperten aus namhaften Unternehmen


Nicole Beste-Fopma, Herausgeberin und Chefredakteurin der Zeitschrift LOB und Mutter von vier Söhnen

Als vierfache Mutter und Herausgeberin von LOB, der ersten und einzigen deutschsprachigen Zeitschrift für berufstätige Mütter und Väter, weiß ich aus persönlicher und beruflicher Erfahrung, wie wichtig eine gute Kinderbetreuung ist. Angefangen bei der Betreuung der ganz Kleinen bis hin zur Schulkindbetreuung. Um im Beruf 100 Prozent geben zu können, wollen berufstätige Eltern ihre Liebsten in den besten Händen wissen. Sie wollen aber auch, dass ihre Kinder in den Einrichtungen optimal gefördert und gefordert werden.

Das alles sicher zu stellen ist eine große Herausforderung für die vielen Kinderbetreuerinnen und -betreuer in ganz Deutschland. Ihnen kann man gar nicht oft genug für diese Leistung danken! Denn die Rahmenbedingungen sind nicht immer und überall optimal. Ganz davon abgesehen, dass der Beruf nicht adäquat bezahlt wird. Beides Indizien dafür, dass die Erzieherinnen und Erzieher ihren Beruf als Berufung sehen.

Besonders hervorheben und bedanken möchte ich mich an dieser Stelle aber auch bei all den Kindertagesstätten und ihren Erzieherinnen und Erziehern, die sich bereits auf die flexiblen Anforderungen, die sich aus den Arbeitszeiten der Eltern ergeben, eingestellt haben. Bei all denjenigen, die sich um die Bedürfnisse der Krankenpflegerinnen und -pfleger, Schichtarbeiterinnen und -arbeiter, Verkäuferinnen und Verkäufer und all die anderen Angestellten kümmern, die außerhalb der regulären Kinderbetreuungszeiten auf eine Betreuung angewiesen sind.

Nicole Beste-Fopma, Herausgeberin und Chefredakteurin der Zeitschrift LOB und Mutter von vier Söhnen (16, 17, 18 und 22)


Yasmina Pohl-Djemili, Gründungsmitglied und pädagogische Leiterin des Smiling Faces e.V., in Offenbach am Main
Der Tag der Kinderbetreuung ist für uns ein Schritt in die richtige Richtung. Gerne möchten wir diesen Schritt mitgehen und den Tag nutzen, um auf die wertvolle Arbeit unserer PädagogInnen aufmerksam zu machen.

Eine höhere Wertschätzung gegenüber den MitarbeiterInnen in Kindertageseinrichtungen scheint längst überfällig. Es hat sich finanziell ein wenig verbessert, jedoch stehen die Tariferhöhungen der letzen Jahre in keinem Verhältnis zu den stetig steigenden Anforderungen. Nach wie vor stehen hohe Qualitätsansprüche dem Fachkräftemangel gegenüber.
Doch Wertschätzung drückt sich, unserer Meinung nach, nicht alleinig im Gehalt aus. Die Rahmenbedingungen der PädagogInnen sollten deutschlandweit einheitlich geregelt sein, insbesondere hinsichtlich des Personalschlüssels in den Gruppen.

Die MitarbeiterInnen unserer KitaKrippe Nimmersatt leisten jeden Tag eine tolle Arbeit! Sie begleiten und fördern unsere Kinder in allen Bereichen. Sie achten auf die Einhaltung gewisser Standards und Gesetze, planen Angebote/Projekte/Feste und Ausflüge, sind Beziehungspartner, schreiben Beobachtungen, führen Portfolios, schreiben Entwicklungsberichte, führen Elterngespräche, veranstalten Elternabende, besuchen Fort- und Weiterbildungen, nehmen an Erste-Hilfe-Kursen teil, sind Zuhörer/Berater/Mediator und vieles mehr! Dafür möchten wir ihnen herzlich danken!

Yasmina Plohl-Djemili, Gründungsmitglied und pädagogische Leiterin des Smiling Faces e.V., in Offenbach am Main


Vivian König, Gründerin des Zwergensprache-Netzwerkes für Babyzeichensprache in Deutschland, Österreich und Schweiz
Den Tag der Kinderbetreuung finde ich super! Die vielen äußerst engagierten Tagesmütter und -väter, Erzieher und Erzieherinnen brauchen endlich bundesweite Anerkennung, die ihrer wichtigen Aufgabe angemessen ist.

Unsere Kursleiterinnen vom Zwergensprache-Netzwerk erfahren in den Fort- und Weiterbildungen zur Babyzeichensprache immer wieder, wie unglaublich wenig diejenigen verdienen, die sich um das Beste kümmern, das eine Gesellschaft zu bieten hat – ihre Zukunft! Sie erleben auch, mit welch großem Engagement die BetreuerInnen sich bereits auf die Bedürfnisse und Fähigkeiten der Kleinsten einstellen; in der Kindertagespflege, in Krippen und Kitas. Ihnen allen mit bundesweiten Aktionen an einem solchen Tag zu danken unterstützen wir aus ganzem Herzen.

Wir hoffen, dass der Tag der Kinderbetreuung ein Signal setzt, damit es endlich für diese Berufe, die die Bundesregierung händeringend braucht, zu einer radikalen finanziellen und wertschätzenden Verbesserung kommt.

Vivian König, Gründerin des Zwergensprache-Netzwerkes für Babyzeichensprache in Deutschland, Österreich und Schweiz


Anke Odrig, Gründerin und Geschäftsführerin von LITTLE BIRD
Als Mutter von zwei Söhnen und Geschäftsführerin der LITTLE BIRD GmbH unterstütze ich den Tag der Kinderbetreuung aus vollem Herzen. Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie wichtig es ist, eine flexible, professionelle Kinderbetreuung täglich nutzen zu können. Und wenn mal wieder etwas dazwischen kommt, unterstützen die Großeltern. Deshalb sollten auch sie an dem Tag der Kinderbetreuung nicht vergessen werden. Ohne all die professionellen, ehrenamtlichen und familiären Betreuer wäre der Spagat zwischen Familie und Firma für Mütter wie mich oft nicht zu schaffen.

Nutzen wir diesen Tag aber auch, um allen Menschen zu zeigen: Deutschland ist kinderfreundlich! In unserer Arbeit mit und für die Städte und Gemeinden erleben wir immer wieder, wie Menschen aus verschiedenen Berufen und Altersgruppen mit Empathie und Sympathie auf die Kinder zugehen, sich für sie einsetzen und für sie eintreten. Auch viele Kommunen engagieren sich weit über ihre Pflichtaufgaben hinaus für die Kinder und ihre Eltern, damit der Slogan „FAMILIENFREUNDLICH“ auch gelebt wird. Die Bereitstellung einer internetbasierten Lösung für die transparente und serviceorientierte Suche und Vergabe von Betreuungsplätzen, ist da bereits ein wichtiger erster Schritt.

Anke Odrig, Gründerin und Geschäftsführerin von LITTLE BIRD – Suchen, Finden und Verwalten von Kinderbetreuungsangeboten


Landeselternbeirat der Kindertageseinrichtungen in NRW (LEB Kita NRW)
Kinder brauchen verlässliche Beziehungen, kompetente Berater und authentische Vorbilder. Sie haben eine Unmenge an Fragen, suchen ständig neue Herausforderungen und lassen ihren Gefühlen freien Lauf. Eltern sind die Experten für Ihre eigenen Kinder, Erzieher/innen und Kinderpfleger/innen in den Kindertageseinrichtungen sind die Fachleute für Bildung, Erziehung und Betreuung. Beide sind ganz nah am Kind. Sie begleiten die Kinder mit auf ihrem Weg zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit. Dazu brauchen sie fundiertes Wissen über Pädagogik und Psychologie und müssen sich immer auf dem Laufenden halten.

Im Alltag gibt es keine Routine, ständig stellen sich neue Anforderungen. Jedes Kind braucht individuelle Zuwendung, Aufmerksamkeit und Hilfen. Alle Kinder sollen die gleichen Bildungschancen haben. Besonders Kinder aus benachteiligten Familien brauchen Unterstützung beim Lernen und Förderung bei der Entwicklung ihrer Sprache. Erzieher/innen und Kinderpfleger/innen sind auch für Mütter und Väter wichtige Partner. Gute Erziehung gelingt, wenn es eine Erziehungspartnerschaft gibt. Deshalb ist der ständige Austausch zwischen Eltern und Erzieher/innen ganz besonders wichtig – ein Austausch in Respekt vor dem Kind.

Erzieher/innen und Kinderpfleger/innen sind kein Ersatz für Vater oder Mutter, aber sie können Vertraute sein, Ruhepole und geduldig Zuhörende. Sie können Vorbilder sein für eine andere Möglichkeit der Begegnung von Kind und Erwachsenem. Erzieher/innen tragen auch Verantwortung für das körperliche und gesundheitliche Wohl der Kinder. Dazu gehören viel Bewegung und eine gesunde Ernährung. Kinder, die in sehr jungen Jahren in die Einrichtung kommen, brauchen besonders intensive Fürsorge und Betreuung. Hier spielen auch Pflege und Hygiene eine große Rolle.

Für all das möchten wir uns beim Personal in den Einrichtungen bedanken und am 14. Mai den Tag der Kinderbetreuung feiern. Vielen Dank!

Landeselternbeirat der Kindertageseinrichtungen in NRW (LEB Kita NRW), vertreten durch die Vorsitzenden Anke Bohlander und Vera Püttmann im Mai 2012


Antonia Milbert, Verband berufstätiger Mütter e. V. (VBM), Vorstand, Finanzreferentin und Leiterin der VBM-Regionalstelle Köln
Berufstätige Eltern sind auf quantitativ ausreichende und qualitativ hochwertige Kinderbetreuung angewiesen. Sie erleben täglich das hohe Engagement der Erzieher und Erzieherinnen. Denn Kindertagesstätten sind nicht nur ein Ort der Begegnung für Kinder sondern auch für Kinder Bildungseinrichtung und Erlebnis- und Erfahrungsort für die Vielfalt im Leben.

Der Verband berufstätiger Mütter unterstützt den Tag der Kinderbetreuung, weil insbesondere Mütter von diesen Einrichtungen für eine verbesserte Vereinbarkeit von Familie und Beruf profitieren. Der Verband setzt sich ein für einen weiteren Ausbau in quantitativer und qualitativer Hinsicht, für verbesserte Arbeitsbedingungen in den Einrichtungen und einem für Kind und Betreuungsperson angemesseneren Betreuungsschlüssel sowie eine höhere Anerkennung der Leistung von Erzieherinnen und Erziehern durch höhere Entlohnung.

Ein Tag der Kinderbetreuung kann all das alleine nicht leisten – mehr Anerkennung schaffen und Verbesserungen herbei führen. Er kann aber helfen, das Bewusstsein für diese wichtige gesellschaftliche Aufgabe und Leistung zu stärken. Und er ist ein Ausdruck für unseren Dank an alle Erzieherinnen und Erzieher. Danke!

Antonia Milbert, Verband berufstätiger Mütter e. V. (VBM), Vorstand, Finanzreferentin und Leiterin der VBM-Regionalstelle Köln im Mai 2012


Dirk R. Schuchardt, Vorsitzender des Duisburger Jugendamtselternbeirates

Als Vater und Vorsitzender des Jugendamtselternbeirates in Duisburg sehe ich jeden Tag, welche Anforderungen an die Erzieherinnen und Erzieher gerichtet werden. So soll der Kindergarten den Start in eine erfolgreiche Schulausbildung ebnen, das Miteinander von Menschen mit Behinderungen ermöglichen und die Integration von Kindern mit Migrationshintergrund voranbringen. Alles Dinge, die Erzieherinnen und Erzieher mit Herzblut und oft bis an die Grenzen ihrer Belastbarkeit tun. Der „Dank“ dafür ist oft eine Geringschätzung des Erzieherberufes, ein Abbau von Personal und die Übertragung weiter Zusatzaufgaben, verbunden mit einer immer weiter voranschreitenden Dokumentationspflicht.

Wie in anderen sozialen Berufen darf man als Erzieherin oder Erzieher nicht nach dem Geld gucken. Wer „reich“ werden will, wählt nicht den Erzieherberuf. Wer aber eine für unsere Gesellschaft so wichtige Aufgabe übernimmt, braucht nicht nur eine angemessene Entlohnung, sondern auch Rahmenbedingungen, die es ermöglichen, diese Berufung auch erfüllen zu können.

Mit dem „Tag der Kinderbetreuung“ sagen wir nicht nur „Danke schön“, sondern rücken auch das Interesse der Öffentlichkeit auf die Situation in den Kindertageseinrichtungen. Mich würde es freuen, wenn diese Aktion ein Stück weit helfen könnte, den Erzieherinnenberuf auch für die Zukunft attraktiv zu halten.

Übrigens wäre dieser Montag nach dem Muttertag auch eine gute Gelegenheit, sich bei den Erzieherinnen und Erziehern mit einem kleinen Blumenstrauß für die geleistete Arbeit zu bedanken.

Dirk R. Schuchardt, Vorsitzender des Duisburger Jugendamtselternbeirates im Mai 2012


Carolin Ernst-Teichert, Marketing Managerin aus Bad Vilbel, zwei Kinder (8 und 11 Jahre)

Ein Tag der Kinderbetreuung? Den unterstütze ich aus vollem Herzen! Als berufstätige Mutter durfte ich schon viel Erfahrung mit Betreuungseinrichtungen machen. Immer wenn ich mir wieder einen der raren Plätze erkämpft hatte konnte ich sehen, wie engagiert, kreativ, herzlich und liebevoll die Betreuer/innen sich für meine Kinder eingesetzt haben. Mit Bewunderung betrachte ich diese Menschen, die diese anstrengende und oftmals nicht entsprechend gewürdigte Leistung erbringen. Ihre Aufgabe müsste endlich angemessen bezahlt und gesellschaftlich als Schlüsselaufgabe für unsere Zukunft erkannt werden.

Meine Kinder konnten in Betreuungseinrichtungen nur gewinnen: Sich in Gruppen integrieren, kreativ gefördert werden in Bereichen, in denen Eltern nicht aktiv sein können und vor allem die Vielfalt der Menschen in einer Gemeinschaft kennenlernen.

Carolin Ernst-Teichert, Marketing Managerin aus Bad Vilbel und Mutter zweier Kinder (10 und 13 Jahre)


Thomas Seubert, Leiter des Ev. Fröbelkindergartens in Seiten

Gerne unterstütze ich den Tag der Kinderbetreuung. Auch wenn es für Mütter und Väter oft am wichtigsten ist, dass ihr Kind in zeitlich ausreichendem Maß betreut wird, möchte ich betonen, dass in Krippen, Kitas und Kindergärten immer auch Bildung und Erziehung im Fokus stehen. Dies ist – Gott sei Dank – auch im Kinder- und Jugendhilfegesetz verbindlich verankert.

Dieser Dreiklang von Bildung – Erziehung – Betreuung wird in den Kitas bewußt von den ErzieherInnen geplant und in der alltäglichen Arbeit zusammen mit den Kindern umgesetzt. Unsere Krippen und Kindergärten sind deshalb nicht nur die basalen Betreuungseinrichtungen, sondern auch die ersten Bildungseinrichtungen für die allermeisten Kinder. Dabei wird auch die Zusammenarbeit mit Müttern und Vätern immer bedeutsamer.

Trotz oft unzureichender Rahmenbedingungen in unseren Krippen und Kitas wird meist eine hervorragende Arbeit geleistet. Im Rahmen des Kinderbetreuungstages möchte ich deshalb darauf hinweisen, dass Krippen und Kitas endlich personell und materiell angemessen ausgestattet und die Erzieherinnen endlich angemessen bezahlt werden müssen.

Thomas Seubert, Leiter des Ev. Fröbelkindergartens in Steinen/Baden im Mai 2012.


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